Wie wir bereits in den Vorbereitungen zur CEBIT geschrieben hatten, haben wir dieses Jahr ein neues Produkt auf den Markt gebracht: die meshnode 3G. Auch dieses outdoor-taugliche Gerät verfügt über das bekannte robuste Gehäuse, das man von saxnet gewohnt ist. Doch auch die inneren Werte sind nicht von schlechten Eltern: Die meshnode 3G ist als UMTS-WLAN-Router konzipiert und bietet durch einen Software-Wizzard schnell und unkompliziert Internetzugang per UMTS über WLAN an. Dass somit auf die üblichen UMTS-USB-Sticks verzichtet werden kann, bringt gleich mehrere Vorteile mit sich: Eine langwierige Installation von Treibern ist nicht mehr nötig: Endgeräte verbinden sich einfach per WLAN. Zudem lässt sich die entsprechende UMTS-Antenne optimal positionieren, ohne dass dadurch der Einsatzort eingeschränkt wird. Nicht zuletzt ist die meshnode 3G durch die bekannte Robustheit unserer Geräte einzigartig im Vergleich zu anderen verfügbaren Geräten. Ihre Feuertaufe hat das Gerät auf der CEBIT 2010 überstanden. Nicht nur am Messestand sorgte das Gerät für einen raschen Internetzugang, auch nach der Messe waren unsere Kollegen selbst in ihrer DSL-freien Unterkunft dank der meshnode 3G schnell und unkompliziert “online”. Nahezu überwältigend war auch die Rückmeldung der Fachbesucher an unserem Stand. Ob zur Internet-Versorgung infrastruktur-schwacher Gebiete, für den Einsatz in Katastrophenschutz-Szenarien oder zur Anbindung von Windparks an zentrale Überwachungsserver – die meshnode 3G erweitert das Einsatzspektrum von meshnode-Geräten erheblich.
Zweiter Tag auf der CeBIT und die Zwischenbilanz fällt überraschend positiv aus. Wir haben dauerhaft Fach-Besucher am Stand und die Anzahl zum Vorjahr ist jetzt schon überschritten.


Vor kurzem hatte ich die Gelegenheit mit unserem Kunden in Südafrika Goldminen zu besuchen. Diese Goldminen (siehe Bild vom Teil über Tage) stellen WLAN Geräte vor interessante Herausforderungen: Schwierige Umgebung mit sehr hoher Temperatur und Luftfeuchtigkeit, enge Tunnel mit vielen Funkreflektionen an den Wänden, in Tiefen bis zu 4000 Meter unter der Erde. Zum Glück wurden unsere Geräte genau für solche extremen Bedingungen designed.
Auch dieses Jahr werden wir wieder auf der Cebit vertreten sein. Insbesondere werden wir unser neues Produkt, die meshnode 3G der Öffentlichkeit präsentieren. Ein Outdoor-UMTS-WLAN-Router, der wie immer bei saxnet auch den höchsten Anforderungen an Robustheit genügt und mit wenigen Mausklicks in verschiedenartigsten Szenarien WLAN-Geräten per UMTS Zugriff auf das Internet bietet. Wir würden uns freuen, Ihnen dieses innovative Gerät auf unserem Messestand LIVE vorstellen zu können.

Letztes Wochenende habe ich am zweiten Wireless Battle Mesh teilgenommen. Hacker und Wireless Aktivisten aus Belgien, Frankreich, Niederlanden, Schweiz, Polen, Deutschland und Taiwan haben sich in Brüssel getroffen um die bekanntesten Open Source Mesh Routing Protokolle B.A.T.M.A.N., BABEL und OLSR auszuprobieren. Das ganze ist aber friedlich abgelaufen, wir haben einen Haufen günstiger Router mit der neusten Software geflasht, uns über Konfigurationen und Monitoring unterhalten und verschiedene Patches und neue Ansätze ausprobiert.
Ich habe das Event insbesondere genutzt um mit den anderen B.A.T.M.A.N. Entwicklern die nächsten Releases (wir zielen auf den Linux mainline kernel) und neue Ideen wie Mesh Channel Bonding, Interface Hopping oder Multicast Performance Verbesserungen zu diskutieren.Ausserdem haben wir eine Emulationsumgebung aufgesetzt in der wir
unveränderte Linux Firmwares auf verschiedenen virtuellen Topologien ausprobieren koennen.
Vielen Dank für die Organisation an Hackerspace Brüssel und Okno!
Weischlitz ist eine kleine vogtländische Gemeinde mit ca. 3500 Einwohnern. Seit eh und je ist dieser Landstrich von der Versorgung mit breitbandigem Internetzugang abgeschnitten. Das 56K-Modem und die ISDN-Leitung diktieren das Internetgeschehen.
Das heißt: nicht ganz! Bei der Laube Automobile Fachzentrum GmbH in Weischlitz liegt bereits eine Standleitung, die auch erweitert werden kann. Diese noch nutzbare Kapazität erreicht nur leider nicht die Bürger in Weischlitz, da die nötige Ausbaustufe vor Ort fehlt. Der günstig gelegene alte Betriebsfunkmast mit einer Höhe von ca. 27 m direkt auf dem Firmengelände der Automobile Fachzentrum GmbH bietet in Verbindung mit der anliegenden Standleitung ideale Bedingungen für einen weiteren Ausbau der Internetversorgung via Funk. Herr Wagner, der Geschäftsführer der Laube Automobile Fachzentrum GmbH hat zu diesem Unternehmen auch sofort seine Unterstützung gewährt und Räume, die Standortnutzung, sowie den Zugang zur Standleitung und zur Stromversorgung zugesagt.
Bei der Installation wurde eine meshnode III direkt am oberen Ende des Turmes angebracht, welche 4 Sektorantennen in alle Richtungen bedient. Das bedeutet, dass damit eine leistungsfähige 360° Abdeckung erziehlt werden kann. Durch die günstigen Geländeverhältnisse in der Weischlitzer Gemeinde kann man auch einen recht hohen Radius abdecken. Auch die Weischlitzer Mittelschule fällt in diesen Radius. Steffen Dreise selbst war vor einiger Zeit dort Schüler. Seit diesen Tagen hat sich aber an der Modem und ISDN-Diktatur in der Weischlitzer Mittelschule auch noch nichts geändert. Das soll jetzt anders werden. Durch eine separate Empfangseinheit, welche direkt an der Mittelschule montiert werden kann ist es möglich den Internetzugang ins Schulnetzwerk einzuspeisen. Damit kann nicht zuletzt den Schülern im Informatikunterricht ein reibungsloseres Lernen ermöglicht werden.Weitere Anbindungen zu Bürgern und Gewerbetreibenden sollen folgen.
Für den ersten Ausbau wird eine Leitung mit etwa 2 MBit/s angelegt. Die Leitungskapazität soll dann mit der Netzlast bis auf 34 MBit/s wachsen um optimale Versorgung gewährleisten zu können. Unterstützt wird der Aufbau auch durch die Travelping GmbH, die Ihr Session Control Gateway (SCG) mit einbindet um nicht nur die physikalische, sondern auch die softwareseitige Kundenschnittstelle zur Verfügung stellen zu können. Diese Technik zusammen mit den saxnet-Komponenten meshnode III und meshnode II bietet die Möglichkeit einer Versorgung von Regionen, denen die flächendeckende Breitbandversorgung bisher versagt blieb.
Wer kennt es nicht? Man ist unterwegs, hat keinen UMTS-Zugang und muss dringend mit dem Laptop eine Mail absetzen oder z.B. im Internet nach dem Weg browsen? Das Nutzen von frei verfügbaren, öffentlichen WLAN- Netzwerken oder unverschlüsselten Accesspoints muss nicht immer zum Gedanken führen, dass dort nicht gesetzestreue Dinge getan werden. Es hat meist recht simple Hintergründe. Zum Beispiel ist man in Los Angeles mit dem PKW unterwegs und sucht ein Motel oder den richtigen Weg, einfachster workaround:
- an einer nahezu beliebigen Stelle anhalten
- den Laptop aufklappen
- in ein beliebiges nicht verschlüsseltes Netz einbuchen
- losbrowsen mit meist ordentlichem Speed (vermutlich Kabel)
Besonders gut eignet sich das standard Macbook mit Kunststoffgehäuse. Da bekommt man auch in der allerletzten Prärie ein klein bisschen WLAN ran. Das Macbook Pro älterer Bauart ist weniger gut geeignet. Ich führe das entweder auf eine schwache WLAN-Karte oder das Aluminiumgehäuse zurück. Im direkten Vergleich ist es auf jeden Fall chancenlos.
Ein weiterer Vorteil frei verfügbarer Netzwerke ist, dass damit die im Ausland meist recht hohen Roamingkosten deutlich reduziert werden können. Wenn man mit z.B. dem iPhone unterwegs seine Mails auch abrufen kann ohne das fremde Mobilfunknetzwerk zu strapazieren und damit damit enorme Roaminggebühren zu sparen wird dieser Vorteil sofort deutlich. Da nimmt man auch die variirende Qualität der verfügbaren Netze in Kauf, wobei ein qualitativ hochwetiges WLAN-Netz natürlich durchaus Nervenschonender ist.
Recht gegenteilig verhält es sich in Deutschland. Auch hier gibt es verschiedene Hotspots, aber meist sind diese “öffentlichen” Netze verschlüsselt und man muss bezahlen. Private Netzwerke sind mittlerweile auch meist verschlüsselt, weil langsam auch der Letzte notwendige Sicherheitsstandards verstanden hat bzw. auch von den Anbietern handelsüblicher Accesspoints reagiert wurde, indem standardmäßig die Verschlüsselung eingeschaltet ist.
Wenn man also in einer deutschen Stadt unterwegs mal nach dem Weg browsen oder kurze Aktivitäten im Internet vornehmen muss, ist man nicht so schnell am Ziel wie beim “American way”.
Wie auf verschiedenen Seiten im Internet nachzulesen ist, ist jeder private Accesspointbesitzer, der damit einen Internetzugang bietet, auch dazu verpflichtet, diesen zu verschlüsseln (weitere Infos s. hier). Öffentliche, kostenlose Netze, wie sie meiner Erfahrung nach in den USA häufig vorkommen, ob privat oder durch verschiedene Gemeinden etc. angeboten, sind in Deutschland eher selten. Dies wird vermutlich in den USA durch eine sich von der deutschen unterscheidende Gesetzeslage begünstigt.
Die Messe in London ist zu Ende, dies merkt man vor allem daran, wenn man morgens um sechs völlig erschlagen in der Lufthansa Lounge am Flughafen sitzt. Vier Messen innerhalb von zehn Wochen hinterlassen ihre Spuren. Man hat in vielen Berufsjahren schon einige Messen hinter sich gebracht, die Messe in London war dennoch etwas anders. Nicht der Messebetrieb, aber die Messehalle. Die hat auch schon bessere Zeiten gesehen, war etwas unappetitlich und außer den Messebesuchern haben eigentlich nur noch die Ratten gefehlt. Wir haben auch gelernt, daß man Teppich nicht auf Teppich legen, aber mit dem Gabelstapler den Teppich in seine Bestandteile auflösen darf.
Die Messe war gut besucht, obwohl auch hier, wie auf vielen anderen Messen, die Zahl der Aussteller stark rückläufig war. Für uns war es aber trotzdem angenehm, so viele Fachbesucher zu treffen. Wie erkennt man den Fachbesucher? Die Fragen „Wie weit?“ und „Wie teuer?“, werden selten gestellt. Wir hatten relativ viele Besucher am Stand und den Ordner mit den Messekontakten gut gefüllt. Leider waren wieder viele Personen am Stand, die keine Visitenkarten bei sich hatten. Wir waren nicht bereit , für unsäglich viele Pfund einen Scanner zu mieten, so daß entweder geschrieben werden musste oder die Hoffnung aufrecht zu erhalten ist, daß wir in guter Erinnerung geblieben sind. Datenblätter gingen reichlich über die Theke. Wir erwarten aus dieser Ecke auch noch einige Anfragen. Wie im Vertrieb so üblich, ist die Messe zwar zu Ende, aber nun geht die Arbeit erst richtig los. Es gilt, die fünf bis zehn Prozent zu finden, die ernsthaft an einem Projekt arbeiten und Visitenkarten in Euros umgesetzt werden können. War die Messe erfolgreich? Diese Frage werden wir in knapp drei Monaten beantworten können. Wir werden daran arbeiten, daß die Messe erfolgreich wird.
Nach dem erfolgreichen Aufbau unseres Messestandes waren wir natürlich nun gespannt auf die Besucher dieser Fachmesse. Nachdem sich 9.45 Uhr die Pforten öffneten, strömten nach einem anfänglich verhaltenen Beginn auch mehr und mehr Besucher auf die Messe. Diesmal auch wieder ein sehr international geprägtes Publikum mit Interessenten u.A. aus Afrika und großen Teilen Europas. Wie zu erwarten war auf einer Fachmesse hielten sich die Fragen nach der genauen maximalen Reichweite auch in Grenzen, da die meisten Besucher Fachleute im Bereich wireless waren. Erste Kontakte waren schnell hergestellt und auch die Nachfrage nach Informationsmaterial hat die Erwartungen mindestens erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen. In der Summe trifft man auf der wireless and mobile auf ein sehr gesittetes, ruhiges Publikum, das interessiert ist und sich auch die Zeit nimmt Dinge genau zu diskutieren und ggf. Vorurteile auszuräumen und sich neue Sichtweisen im Bezug auf z.B. Wifi vermitteln lässt.
Ein häufig angesprochenes Thema, gerade durch Besucher aus Afrika, war das Thema WiMax. Unsere Argumentation, dass WiMax für die Erschließung infrastrukturell schwacher Gebiete mit potenziellen Kunden, die geringen finanziellen Spielraum haben, traf auf Verständnis und eröffnete auch hier neue Horizonte.
Die Probleme bei WiMax sind immer die Lizenzkosten für die WiMax-Frequenzen, die Hohen Stückkosten bei den Basisstationen und die im Vergleich zu Wifi hohen Stückkosten für Empfangseinrichtungen auf der Kundenseite. Die dadurch entstehenden Kosten müssen in der Regel auf die monatlichen Kosten der Kunden umgeschlagen werden. Diese Argumentation deckt sich auch genau mit den Problemen, die von Betreibern von WiMax-Netzen berichtet wurden.


Punkt 8.00 Uhr standen wir voller Tatendrang vor den Toren der Olympia Hall. Wir wurden kurz freundlich aber bestimmt darauf hingewiesen, dass Aussteller erst um 10.00 Uhr auf das Gelände der Messe dürfen – wurde leider vorher nicht wirklich kommuniziert. Unser Material wurde bereits am 14.05.09 per LKW auf die Reise geschickt, dieser LKW kam leider mit etwas Verspätung erst 11.30 Uhr an. Doch in der Zwischenzeit konnten einige Dinge, wie z.B. die Elektrik, geregelt werden. Der Aufbau wurde jedoch schnell wieder gestoppt als durch die Messeaufsicht das Verlegen des Teppichs verboten wurde. Leider konnten wir keinen Kompromiss finden um unseren Teppich doch noch zu verlegen. Weitere nennenswerte Probleme gab es beim Aufbau, dank des engagierten Einsatzes unseres Teams jedoch nicht.


Wir sind am Sonntag morgen um 7.00 Richtung London aufgebrochen. Erst die Kollegen einsammeln und dann auf Richtung Frankfurt. Die Autobahn war natürlich frei und die Fahrt nach Frankfurt sehr angenehm. Der Flug, insbesondere der Landeanflug auf London Heathrow, war durch starken Wind sehr unangenehm. Die Fahrt zum Hotel mit der Londoner Underground war schon ein Erlebnis. Wer an Platzangst leidet oder es bedenklich findet wenn ab und zu das Licht ausfällt, der sollte die “Tube” leider meiden.



Was gibt es über die CTIA wireless zu berichten? Ist diese Messe vergleichbar mit anderen Messen wie z.B. der CeBit in Hannover?
Die CTIA ist viel kleiner und nur für Sachen, die mehr oder weniger mit “wireless” in Zusammenhang zu bringen sind. Nebenbei gesagt, ich habe auch feststellen müssen, dass Design-Handycovers für das iPhone scheinbar etwas mit “wireless” zu tun haben!? Mal abgesehen von dem Wetter, welches viel trockener und heißer als ein normaler Apriltag in Deutschland ist (Las Vegas: 25-30°C, rel. Luftfeuchte >20%), durch was unterscheiden sich diese beiden Messen in Bezug auf die besucher, die Aussteller und die Kunden?
Soviel kann ich sagen: Es gibt erhebliche Unterschiede zwischen diesen beiden Messen!
Der gravierendste Unterschied ist beim Verhalten der Kunden festzustellen. Auf der CeBit will der Standard-Kunde so viel wie möglich Informationen über das Produkt und über das Unternehmen. Auf der CTIA will der Standard-Kunde nur eine Broschüre oder einen Katalog und geht ohne etwas zu sagen weiter, ausser natürlich die in den USA übliche Floskel: “Hi, wie geht es Dir?”, welche aber nichts weiter zu bedeuten hat und eher zum guten Benehmen gehört.
Weiterhin kann man feststellen, dass die meisten Kunden bereits gut informiert sind und mit Begriffen wie “meshing” umgehen können. Das überrascht natürlich nicht, da es ja auch eine Fachmesse für wireless ist.
Ein wirklich großer Unterschied besteht auch im Umgang mit Visitenkarten. Auf der Cebit werden nahezu den ganzen Tag Visitenkarten ausgetauscht. Auf der CTIA freut man sich schon, wenn man mal einen Kunden mit einer Standard-Papier-Visitenkarte erwischt! Im Normalfall greift der Kunde zu seinem Schlüsselband an dem das Chipkarten-Namensschild hängt, was auch als elektronische Visitenkarte fungiert, und fragt nach dem Scanner. Niemand fragt auf der CeBIT nach irgendeinem Scanner.
Fasst man die Messe zusammen, ist es eine großartige neue Erfahrung. Hier lernt man eine gänzlich andere Art und Weise kennen Geschäfte zu machen. Aber mal unabhängig von allen Unterschieden ist die CTIA wireless in “Vegas”, wie es von den Ortsansässigen genannt wird, wie auch die CeBIT in Hannover hauptsächlich dazu da, mit den Kunden in Kontakt zu treten und mit Leuten aus ganz unterschiedlichen Geschäftsfeldern neue Kontakte zu knüpfen.


Wir sind jetzt schon seit zwei Wochen in Las Vegas. Wir sollten den Bau unseres Messestandes und die Kommunikation mit dem Veranstalter der CTIA Wireless 2009 gewährleisten.
Als wir hier ankamen sind wir nur mit Plänen und theoretischem Wissen angereist, da sich die Kommunikation mit den örtlichen Firmen von Deutschland aus als sehr schwierig erwiesen hat. So sind wir einfach losgefahren und haben uns die Firmen angeschaut. Der erste Tischler war ein Reinfall, da dieser seit einem Jahr nicht mehr an der angegebenen Adresse ansässig war. Der zweite Anlauf war dafür ein Volltreffer.
Zusammen mit Custom Design Cabinets bauten wir sowohl den Messestand als auch den Counter. Wir mussten alle Maße vom europäischen in das US-System umrechnen und anpassen. Das war nicht so einfach wie man es sich vorstellt, da hier alles in Brüchen angegeben wird. Als das geschafft war konnte es endlich richtig an die Arbeit gehen.
Die Mitarbeiter der Tischlerei sind alle sehr nett und auf absolute Genauigkeit bedacht. Außerdem haben sie uns geholfen den Alltag in Las Vegas zu bestreiten, denn hier läuft alles etwas anders. Mir machen besonders die Nettopreise sehr zu schaffen, weil scheinbar jeder eine andere extra Steuer, Gebühr oder ähnliches erhebt. Also aufgepasst wenn man z.B. ein Auto mieten möchte, was günstig aussieht muss nicht immer der günstigste Anbieter sein. Denn überall kommen noch extra Versicherungen und versteckte Kosten dazu.
Nachdem Stand und Counter bei unserer Tischlerei fertig und zum Test aufgebaut waren, haben wir alles verpackt und für den Transport zur Messe vorbereitet. Der Transport und der Aufbau waren eine Klasse für sich. Man darf nichts selbst abladen oder transportieren. Dazu kommt noch das alles nach Gewicht abgerechnet wird. Zum wiegen mussten wir durch halb Las Vegas fahren und etwa eine Stunde auf die Abwicklung warten. Dann sind wir endlich angekommen und wollten schnell den Stand aufbauen. Nachdem unser LKW eine weitere Stunde warten musste bevor er in die Halle fahren durfte haben wir dann nochmals fast eine Stunde auf einen Gabelstaplerfahrer gewartet. Wir haben so vier Stunden der knappen Aufbauzeit verloren. Dafür wird aber für das Ausladen ein vierstelliger Betrag verlangt. Das war wirklich enttäuschend wie einem hier das Geld aus der Tasche gezogen wird.
Den Aufbau des Standes haben wir dank tatkräftiger Unterstützung aller unserer Mitarbeiter schnell realisieren können. Bis zu dem Zeitpunkt als ein Messemanager vorbei kam und uns mitteilte das unser Stand nicht den Regularien des Convention-Centers entspricht. Wir mussten also den Stand umbauen, dank der Unterstützung unseres Tischlers war das jedoch schnell geschehen und alles angepasst.
Letztlich war alles vorbereitet und die Messe konnte starten.


Das gesamte Team ist zerstreut in der ganzen weiten Welt unterwegs. Ein Team kümmert sich derzeit um die Messevorbereitungen in Las Vegas und kommt dort gut voran – die Tischlerei “vor Ort” war ein Glücksgriff, bei der ersten Adresse, war niemand mehr zu erreichen. ”Es riecht komisch” war der erste Eindruck – Michael & Cliff werden sicherlich auch einen Artikel zum besten geben.
Das Team “zu Hause” kümmert sich um die Fertigung und Tagesaufgaben - die Verantwortungsbereiche werden zur Zeit in jeden Bereich übertragen, da alle Hauptverantwortlichen unterwegs sind.
Ich selbst sitze gerade in Berlin im Hotel, denn wir haben den KfW-Unternehmenspreis “GründerChampions 2009″ für das Land Sachsen gewonnen – die Verleihung findet morgen statt, heute wurde noch ein Imagefilm gedreht. Am Freitag bin ich als Referent auf der deGut-Messe zum Thema “Zukunftsmarkt Technologie” geladen – das ganze findet von 15:30 bis 16:00 Uhr statt.

Zwei Tage gefüllt mit Vorträgen und Workshops. Ein sehr ausgewogenes und interessantes Programm wurde auch dieses Jahr geboten.
Ich habe zwei Vorträge gehalten und einen Workshop geführt. Die Folien der Vorträge sind unten angehängt, ein Audiomitschnitt soll noch zur Verfügung gestellt werden (dazu bitte die Seiten der Linux-Tage beobachten).
Der Workshop war ein voller Erfolg, wir haben insgesamt zwei meshnode II, vier D-Link Router und drei verschiedene Notebooks (Acer, IBM und Dell) vernetzt. Das Mesh (auf Basis von B.A.T.M.A.N.-Advanced) funktionierte hardwareübergreifend problemlos.
Die Folien vom Web 2.0 Vortrag:
Die Folien zum Meshing Vortrag:
Und zu guter Letzt auch noch Danke an die wirklich hervorragende Versorgung der Mitwirkenden, das Buffet am Samstag Abend war perfekt und ausreichend.
Die CeBIT ist so gut wie vorbei. Die meisten Aussteller haben schon gepackt oder kamen erst gar nicht mehr zum Sonntag. Wir selbst hatten heute lediglich 1/4 der sonst üblichen Besucherzahl am Stand.
Wir blicken auf eine erfolgreiche Messe zurück. Die CeBIT hat unsere Erwartungen übertroffen und wir haben uns entschieden, bei der Hannover Messe auch mit dabei zu sein. Die Hannover Messe findet vom 20. bis 24. April statt – also kurz nach der Rückreise aus Las Vegas. Danach geht es wieder weiter in Deutschland und nach Hannover dann auch bald nach London.
Wir bedanken uns bei allen Besuchern und freuen uns auf das nächste mal. In diesem Sinne… wir sehen uns!

Am Donnerstag ist sozusagen CeBIT-Halbzeit. Heute waren besonders viele deutsche Gäste bei uns. Die letzten Tage war das Verhältnis ca. 90 (Ausland) zu 10 (Deutschland). Am Abend zuvor hat MDR aktuell den Beitrag ausgestrahlt. Heute hat uns auch der “Sächsische Staatsminister für Wirtschaft und Arbeit” Thomas Jurk besucht – meine Kernaussage an ihn war kurz und einfach:
“Der Staat bzw. die Regulierungsbehörde soll bitte nicht wieder den gleichen Fehler wie bei WiMAX und die Frequenzen an die/den Best-Zahlenden verkaufen. Die “neuen-alten” (UHF) Frequenzen im 790 und 862 Megahertz-Bereich, die für die Breitbandversorgung genutzt werden sollen, wären besser bei mehreren Anbietern aufgehoben.”
Zum Abschluss ein Bild des Standes – so sah es meistens den ganzen Tag aus:

Der zweite Tag auf der CeBIT begann mit mehr Besuchern, vielen interessanten Kontakten und bekannten Kunden. Das zweite TV-Team war heute am Stand, 3sat – Sendetermin: Sonntag 8. März 16:30 Uhr. M*Donalds war so gut wie ausverkauft, scheinbar hat denen keiner verraten, dass eine kleine Messe vor ihrer Tür stattfindet.
Gesten kam der MDR Aktuell Beitrag leider nicht. Herr Althaus und der plötzliche Hauseinsturz in Köln hatten die Sendezeit eingenommen und überzogen. Wenn heute nicht wieder eine Katastrophe passiert, wird das Ganze wie gehabt (heute, 4. März) 21:30 Uhr ausgestrahlt.
Den ersten Messetag haben wir gut überstanden, der Stand war gestern Mittag bereits fertig aufgebaut. Ein paar Kleinigkeiten mit der Technik dann gestern Spätnachmittag
noch und seit heute morgen dann “normaler” Messealltag.
Messealltag? Was heißt das eigentlich genau? Man steht erstmals den ganzen Tag vor oder hinter dem Tresen und spricht mit Kunden. Kunden sind natürlich stark unterschiedlich, das beginnt bei dem, der nur vorbeikommt und alles über WLAN wissen möchte und endet bei dem Netzwerkplaner, der sich nur noch bei Hardware umschaut für ein spezielles Projekt. Man muß sich also ständig wieder auf was Neues einstellen und auch in kurzer Zeit von englisch auf deutsch wechseln. Insgesamt ganz anstrengend, aber es ist auch eine wunderbare Atmosphäre.
Heute Abend in MDR aktuell aktuell um 21:45 gibt es auch ein Interview direkt von der CeBIT.
Hier noch einige Bilder vom Stand.



Die Messe-Termine rücken immer näher:
12 Tage bis zur CeBIT in Hannover,
41 Tage bis zur CTIA Wireless in Las Vegas,
90 Tage bis zur Wireless and Mobile in London.
Aktuell wird noch gemunkelt, ob wir in London ein weiteres Produkt vorstellen – es spricht aktuell nichts dagegen. Ich selbst habe mit der Messe nicht wirklich viel am Hut, habe ein Team auf das ich mich verlassen kann, sehe die erfolgreichen Zwischenstände und gebe Meinungen dazu. Meine Konzentration in Vorbereitung auf die Messe(n) liegt vielmehr in den Website-Inhalten. Es wird viel visuelles geben, darauf freue ich mich besonders.
Hier noch ein “spypic” der meshnode II – wird erstmals auf der Cebit vorgestellt, dieses Foto ist das erste seiner Art:

Über das dritte und vierte Quartal des Jahres 2008 wurden in das Webinterface der meshnode III Kundenwünsche aufgenommen, Ideen eingepflegt und Anpassungen vorgenommen. Mit Beginn des neues Jahres bekommen nun alle unsere Kunden durch das Online-Update Zugang zu den entsprechenden Umsetzungen. Die aktuelle Version 0.15.1 hebt sich in den folgenden Punkten von der letzten Veröffentlichung ab:
- Das Mesh-Protokol B.A.T.M.A.N. wurde als Kernel-Modul implementiert und es können Aktualisierungsintervalle definiert werden.
- Eine Statusseite informiert über die Konfiguration und den Zustand der meshnode.
- Die Maximum Transmission Unit (MTU) der Bridge ist konfigurierbar.
- Einwahl über PPP over Ethernet (PPPoE).
- Anpassungen zur einfacheren Einrichtung durch das NMS.
- Haltung von Standortdaten (GPS) der meshnode.
Die aktuelle Version des Webinterface inklusive der neuen Funktionalitäten ist auch bereits auf der Demo-Seite unter saxnet.de/meshnode3demo einsehbar.
Vor kurzem wurde bereits die Messe in Las Vegas angekündigt – heute ist es London.
Am 20. bis 21. Mai 2009 präsentieren wir uns in London auf der Messe “wireless and mobile 09“.
2009 ist saxnet auf drei Messen weltweit vertreten. Wir haben uns vor kurzem entschieden auch auf der Cebit dabei zu sein. London und Las Vegas sind Fachmessen, dort lohnt es sich zu präsentieren. Auf die Cebit wagen wir uns 2009 das erste Mal, jedoch mit gemischten Erwartungen. Im Jahr 2007 waren wir auf der Systems in München vertreten und sind 2008 bewusst nicht dabei gewesen. Für viele war es eine Überraschung, dass die Systems 2008 die letzte Ihrer Art in München war; mich persönlich hat das nicht gewundert, da 2007 die echten Fachbesucher der Messe lieber fern blieben. Die Systems 2007 hat uns dennoch zwei gute Kontakte gebracht mit denen wir ins Geschäfft gekommen sind, somit hat sich auch diese Messe für uns gelohnt – London 2008 war jedoch mit Abstand besser.
Wir schauen nun gespannt unserem Messe-Marathon 2009 entgegen. Der Zeitplan ist eng – jeden Monat eine andere Messe – bei zwei davon liegt ein Seeweg dazwischen.
März – Hannover (Cebit) - Halle 13, Stand C15/1
April – Las Vegas (CTIA)
Mai – London (wireless and mobile)
Hier kann man unsere DEMAG Spritzgussmaschine bei der Arbeit sehen. Wir fertigen die Gehäuse für unsere meshnode III aus mit Glasfaser verstärktem Makrolon, um eine besonders hohe Festigkeit und Witterungsbeständigkeit zu erzielen.

Das Rescue-System der meshnode III ist vergleichbar mit dem Airbag im Auto. So lange alles gut geht muss man beide nicht unbedingt sehen. Was aber wenn eine Konfiguration die Verbindung unmöglich macht oder die Speicherkarte droht den Dienst aufzugeben? In diesen Fällen soll das Rescue-System des Schlimmste verhindern respektive dem Nutzer die sofortige Wiederaufnahme des Betriebes ermöglichen. Um dies so einfach und komfortabel zu gestalten kommt die AJAX-Technologie zum Einsatz. AJAX ist eine Anwendung von JavaScript und mittlerweile in jedem Browser implementiert. Im Fall der meshnode III wird AJAX für die Ausgabe von Statusinformationen genutzt. Das erneute Laden der Seite zur Aktualisierung des Status entfällt!
Bei saxnet steht Qualität an erster Stelle. Um diesem Anspruch auch in der Elektronikfertigung gerecht zu werden wurde in den letzten Wochen das AOI System OptiCon SmartLine der Firma GÖPEL electronic in Betrieb genommen und die verschiedenen Leiterplattendesigns eingelernt.
Damit wird eine schnelle und zuverlässige Suche nach Fehlern wie: falsch bestückten, verdrehten oder schlecht gelöteteten Bauteilen ermöglicht.
Ich möchte noch einmal das Thema Power over Ethernet (PoE) aufgreifen. Bei PoE gibt es so genannte Endspan- und Midspan-Switche. Der Endspan-Switch kann z.B. ein PoE-fähiger Switch in einem Serverraum sein, der Midspan-Switch kann z.B. ein Switch sein, der an einem beliebigen Punkt im Netzwerk in die Ethernetleitung eingebunden wird und das Endgerät mit PoE versorgt; z.B. um eine IP-Kamera oder ein VoIP-Telefon zu speisen, wenn diese die einzigen Geräte sind, welche PoE benötigen.
Betrachtet man PoE an sich gibt es ebenfalls unterschiedliche Varianten der Speisung. Bei 100 MBit-Ethernet werden die zwei freien Leitungspaare (Spare-Pair) zur Speisung verwendet und bei GBit-Ethernet kommt die Methode der Phantomspeisung zum Einsatz.
Die Gemeinsamkeit liegt u.A. darin, dass für beide Varianten eine Identifizierung der Powered Device (PD) beim Power-Source-Equipment (PSE) notwendig ist. Dadurch aktiviert das PSE (z.B. Switch) die Speisung des PD (z.B. VoIP-Telefon).
Laut dem IEEE-Standard 802.3af wird PoE in vier Leistungsklassen unterschieden. Die Klassifikation wird durch einen definierten Widerstand am Eingang des PD umgesetzt. Die Standard-Leistungsklasse ist Null: damit können bis zu 12,95 Watt Leistung zum Verbraucher übertragen werden. Es existieren bereits weiterführende Überlegungen in Form von PoE-Plus 802.3at Draft 3.0, dieser sieht die Übertragung höherer Leistungen (bis ca. 30W) vor, ist aber in der Praxis im Moment leider noch nicht nutzbar. Interessant wäre diese Erweiterung für die meshnode III power, da damit der Leistungsbedarf von Power-Karten abgedeckt ist.
In der Entwicklung befindet sich gerade eine Erweiterung für die meshnode III (also ohne Power-Karten) welche die standardkonforme Nutzung der momentanen Leistungsklasse Null von 802.3af gewährleistet. Ein Schaltkreis, welcher vollen 802.3af-Support bietet ist z.B. der TPS2375 von Texas Instruments. Mit dem Einsatz eines solchen Schaltkreises kann die volle Powered-Device Funktionalität bei der meshnode III realisiert werden. In Zukunft soll die meshnode III auch mit der Option Power over Ethernet angeboten werden.
Man findet uns ab jetzt auch bei Twitter für Kleinigkeiten am Rande.
Dort findet man alles was zu “klein” für den Blog ist. microblogging.
Um Realtek-Chips, bzw. Chips von Netzwerkkarten allgemein, nutzen zu können, müssen die Register und Felder im PCI Configuration Space mit sinnvollen Werten initialisiert werden. Damit dies nicht bereits bei der Fertigung der Chips erfolgen muss, werden diese Werte auf ein externes EEPROM vom Typ 93C46 ausgelagert. Auf diesem programmierbaren Speicher befinden sich Informationen wie Vendor ID, Subsystem ID aber auch Ethernet ID (MAC-Addresse).
Über den Realtek Chip können Werte im EEPROM angesprochen und auch geändert werden, dies ermöglicht einem Anwender im Adressbereich 0×0E – 0×13 seine eigenen MAC-Adressen zu setzen.
Wichtig dabei ist, bei jeder Änderung, auch die Prüfsumme in den Bytes 0×32 und 0×33 zu aktualisieren. Erfolgt dies nicht, verweigert der Chip das Laden des EEPROM Inhalts und versucht stattdessen sich mit mit Standardwerten zu initialisieren, was zur Folge haben kann, dass sich der Chip nicht ansprechen lässt und damit seine Funktion verweigert.





